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Das Lager ist nicht korrekt eingebaut. Das Problem ist sehr ernst!
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Das Lager ist nicht korrekt eingebaut. Das Problem ist sehr ernst!

30.07.2025

Montage von Gleitlagern

Gleitlager sind Lager mit Gleitreibungseigenschaften. Sie zeichnen sich durch Laufruhe, Zuverlässigkeit, geringe Geräuschentwicklung und die Fähigkeit aus, hohen Belastungen und starken Stoßkräften standzuhalten. Je nach Bauform lassen sie sich in Integral-, Spalt- und Blocklager usw. unterteilen.

1. Montage der integrierten Gleitlager

Integrale Gleitlager, auch als Buchsen bekannt, sind die einfachste Form von Gleitlagern. Sie werden hauptsächlich durch Einpressen und Hämmern montiert. In Sonderfällen kommt das Warmmontageverfahren zum Einsatz. Die meisten Buchsen bestehen aus Kupfer oder Gusseisen.
    
Beim Zusammenbau ist Sorgfalt geboten. Die Teile können durch leichtes Klopfen mit einem Holzhammer oder einem Hammer mit Holzklotz zusammengefügt werden. Bei großen Toleranzen der Presspassung sollten sie mit einer Presse eingepresst werden. Sowohl beim Einklopfen als auch beim Einpressen muss ein Verkippen unbedingt vermieden werden. Nach dem Zusammenbau müssen Ölnut und Ölbohrung an der vorgesehenen Position sein.
    
Bei verformten Lagern nach der Montage müssen die Innenbohrungen nachbearbeitet werden. Für kleinere Bohrungen können Reibahlen verwendet werden, für größere Schaber. Dabei ist darauf zu achten, dass das Lagerspiel zur Welle innerhalb der Toleranz liegt.
    
Um ein Verdrehen der Wellenhülse während des Betriebs zu verhindern, werden Positionierstifte oder Querfalzschrauben an der Kontaktfläche zwischen Wellenhülse und Gehäuse angebracht. Aufgrund der unterschiedlichen Härte des Gehäusekörpers und der Wellenhülse kann der Bohrer beim Bohren leicht zur Seite des weicheren Materials abrutschen. Folgende Lösungen stehen zur Verfügung:
* Zuerst mit einem Lochstempel das Loch gegen die harte Materialseite stanzen, bevor Sie bohren
* Zweitens, verwenden Sie einen kurzen Bohrer, um die Steifigkeit des Bohrers beim Bohren zu erhöhen.

2. Montage der geteilten Lager

Geteilte Lager, auch als geteilte Lager bekannt, zeichnen sich durch einen einfachen Aufbau aus und lassen sich leicht einstellen und demontieren. Zwei Lagerschalen werden auf die Lagerschalen aufgesetzt, und eine Dichtung an der Verbindungsstelle sorgt für ein angemessenes Spiel.

*A. Montage der Lagerbuchse und der Lagergehäuse
Der Kontakt zwischen der oberen und unteren Lagerschale und der Innenbohrung des Lagergehäuses muss gut sein. Entspricht er nicht den Anforderungen, so ist bei dickwandigen Lagerschalen die Rückseite der Lagerschale anhand der Innenbohrung des Lagergehäuses abzuschleifen. Dabei sollten die beiden Stufen an den Enden der Lagerschale nahe an den Enden des Lagergehäuses liegen. Bei dünnwandigen Lagerschalen genügt es, die Mittelebene der Lagerschale etwa 0,1 mm höher als die des Lagergehäuses zu gestalten; ein Abschleifen ist nicht erforderlich.
    
*B. Positionierungsanforderungen
Die Lagerbuchse wird im Lagergehäuse montiert und darf sich weder radial noch axial verschieben. Üblicherweise wird sie durch die Stufen an beiden Enden der Lagerbuchse oder durch Positionierstifte fixiert und fixiert.
    
*C. Das Abschaben von Lagerschalen
Bei geteilten Lagerschalen werden üblicherweise die passenden Wellenschleifpunkte verwendet. Normalerweise wird zuerst die untere Lagerschale und anschließend die obere Lagerschale abgeschliffen. Um die Effizienz zu steigern, müssen Lagerschale und Deckel beim Abschleifen der unteren Lagerschale nicht montiert sein. Sobald der Kontaktpunkt der unteren Lagerschale den Anforderungen entspricht, werden die obere Lagerschale und der obere Deckel fest angepresst. Während des Abschleifens der oberen Lagerschale wird der Kontaktpunkt der unteren Lagerschale weiter korrigiert. Die Wellenpassung kann durch Ändern der Dichtungsdicke mit zunehmender Anzahl der Abschleifvorgänge angepasst werden. Lagerdeckel ist festgezogen, kann sich die Welle ohne erkennbares Spiel frei drehen, die Kontaktpunkte erfüllen die Anforderungen, das Schaben ist abgeschlossen.
    
*D. Messung des Lagerspiels
Das Lagerspiel kann durch die Dichtung in der Mittelebene oder durch direktes Abstreifen der Lagerbuchse eingestellt werden. Das Lagerspiel wird üblicherweise mit der Einpressmethode gemessen.
1. Nehmen Sie mehrere Abschnitte von Zuleitungsdraht mit Durchmessern, die größer als das Lagerspiel sind.
2. Legen Sie sie auf das Journal und die mittlere Trennfläche
3. Die Mutter festziehen, um die mittlere Trennfläche fest anzupressen.
4. Die Mutter abschrauben und die Lagerabdeckung abnehmen.
5. Den abgeflachten Zuleitungsdraht vorsichtig herausnehmen.
6. Messen Sie die Dicke jedes Abschnitts mit einem Mikrometer.
        
Anhand der durchschnittlichen Dicke des Zuleitungsdrahtes lässt sich das Lagerspiel bestimmen. Das Lagerspiel eines Standardlagers sollte 1,5–2,5 mm des Wellendurchmessers betragen. Bei größeren Durchmessern ist ein kleineres Lagerspiel anzusetzen. Bei einem Wellendurchmesser von 60 mm sollte das Lagerspiel zwischen 0,09 und 0,15 mm liegen.

Montage von Wälzlagern

Wälzlager zeichnen sich durch geringe Reibung, kleine axiale Abmessungen, einfachen Austausch und unkomplizierte Wartung aus.

Technische Anforderungen für die Montage:

* Die mit Codes gekennzeichneten Stirnflächen der Wälzlager sollten in Sichtrichtung eingebaut werden, um die Überprüfung beim Austausch zu erleichtern.
* Der Radius des Bogens an der Stufe der Zapfen- oder Gehäusebohrung sollte kleiner sein als der Radius an der entsprechenden Stelle am Lager.
* Nach der Montage des Lagers auf der Welle und im Gehäuseloch darf keine Schräglage vorhanden sein.
* Bei den beiden Lagern auf derselben Achse muss eines die Bewegung der Welle verursachen, wenn sich die Welle thermisch ausdehnt.
* Bei der Montage von Wälzlagern ist es unbedingt erforderlich, das Eindringen von Schmutz in die Lager zu verhindern.
* Nach der Montage sollten die Lager leichtgängig sein, geräuscharm arbeiten und die Betriebstemperatur sollte im Allgemeinen 65℃ nicht überschreiten.

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